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Rechenpferd

Fellfarben-Rechner

Wähle die Farben von Stute und Hengst und sieh, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Fohlen Fuchs, Rappe, Palomino oder Schecke wird.

Deine Angaben

Dein Profilpferd ist ein Wallach. Wallache können nicht decken – trag hier die Farben von Stute und Hengst ein.

Stute
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Schimmel aus Profil

Junge Pferde können noch ausschimmeln.

Wähle bei Farbe die Geburtsfarbe – von Fohlenfotos oder aus Fohlenschein bzw. Equidenpass, falls sie dort steht.

Tobiano-Scheckung aus Profil

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Auch Pferde ohne sichtbares Muster können LWO-Träger sein. Sicher ist nur ein Gentest.

Roan aus Profil

Auch Dauerschimmel, stichelhaarig oder Eisenschimmel. Roan ist kein Schimmel: Kopf und Beine bleiben dunkel, die Farbe bleibt lebenslang gleich.

Für Farben, die oben fehlen, zum Beispiel Palomino mit Falbfaktor, oder wenn du einzelne Anlagen nicht kennst.

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Einfach: Palomino, Buckskin, Smoky Black. Doppelt: Cremello, Perlino, Smoky Cream.

Falbfaktor (Dun) aus Profil

Ein Aalstrich allein beweist kein Dun.

Champagne aus Profil

Silver (Windfarben) aus Profil

Silver ist bei Füchsen unsichtbar, „Nein“ ist hier eine Annahme.

Gentests

Ein Gentest ersetzt die Angabe aus der Farbe. Laborschreibweisen: nCr = N/Cr, ee = e/e, ea = e, nd1 oder nd2 = d, At oder A+ = A (Dunkelbraun unterscheidet der Rechner nicht).

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Hengst
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Auch Dauerschimmel, stichelhaarig oder Eisenschimmel. Roan ist kein Schimmel: Kopf und Beine bleiben dunkel, die Farbe bleibt lebenslang gleich.

Für Farben, die oben fehlen, zum Beispiel Palomino mit Falbfaktor, oder wenn du einzelne Anlagen nicht kennst.

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Ein Aalstrich allein beweist kein Dun.

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Silver ist bei Füchsen unsichtbar, „Nein“ ist hier eine Annahme.

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Ergebnis

So rechnet der Fellfarben-Rechner

Willst du die Fohlenfarbe berechnen, kommt es auf die Farbgenetik der Eltern an. Jedes Farbgen liegt in zwei Kopien vor. Stute und Hengst geben pro Gen zufällig eine ihrer beiden Kopien weiter, jede mit 50 %. Der Rechner verfolgt diese Vererbung für jedes Gen einzeln, kombiniert alle Gene und fasst Fohlen mit gleichem Aussehen zusammen.

Ein Beispiel ohne Unbekannte: Zwei Palominos tragen je eine Cream-Kopie (N/Cr). Ihr Fohlen bekommt mit 25 % zwei Cream-Kopien und wird Cremello, mit 50 % eine Kopie (Palomino) und mit 25 % keine (Fuchs).

Wie das Pferd aussieht, hängt vom Zusammenspiel der Gene ab:

  • Extension entscheidet über Schwarz (E) oder nur Rot. Ein Pferd mit e/e ist Fuchs.
  • Agouti beschränkt bei Pferden mit E das Schwarz auf Mähne, Schweif und Beine (A = Brauner). Bei a/a ist das ganze Pferd schwarz (Rappe). Bei Füchsen sieht man Agouti nicht.
  • Cream hellt mit einer Kopie nur Rot auf, mit zwei Kopien auch Schwarz. Pearl liegt im selben Gen und wirkt nur doppelt oder zusammen mit Cream.
  • Dun und Champagne sind dominant und hellen auf. Silver wirkt nur auf Schwarz und bleibt bei Füchsen unsichtbar.
  • Grey (Schimmel) ist dominant: Das Fohlen wird farbig geboren und schimmelt mit dem Alter aus. Roan bleibt lebenslang gleich. Tobiano ist eine dominante Plattenscheckung.

Warum zeigt der Rechner eine Spannweite?

Einem Braunen siehst du nicht an, ob er E/E oder E/e ist. Ohne Gentest rechnet der Rechner deshalb neutral: Jede verdeckte Anlage gilt als gleich häufig (50 % Allelhäufigkeit), passend zur sichtbaren Farbe. Für einen Braunen heißt das E/E zu einem Drittel und E/e zu zwei Dritteln.

Beispiel Brauner × Brauner: Jedes Elternteil gibt mit 2/3 × 1/2 = 1/3 ein e weiter. Ein Fuchsfohlen braucht das von beiden: 1/3 × 1/3 = 1/9, also 11,1 %. Bei Agouti läuft es genauso. Heraus kommen 79,0 % Brauner, 11,1 % Fuchs und 9,9 % Rappe.

Die Spannweite zeigt, was passiert, wenn die Annahme nicht stimmt. Sind beide Eltern E/E, gibt es kein Fuchsfohlen, sind beide E/e, sind es 25 %. Der Anteil Brauner liegt zwischen 56,3 und 100 %. Sind Minimum und Maximum gleich, steht „sicher“ – vorausgesetzt, deine Farbangaben stimmen.

Welche Farbe ergibt welcher Aufhellungsfaktor?

Die Tabelle zeigt, wie jeder Faktor auf die drei Grundfarben wirkt. Treffen mehrere Faktoren zusammen, steht Cream oder Pearl im Namen vorn, dann Champagne, Dun und Silver, etwa „Palomino + Dun“.

Farbnamen je Grundfarbe, nach Liu 2024, Holl 2019 und Genetik der Pferdefarben (bionity). Smoky Black sieht oft aus wie ein Rappe.
Faktor auf Fuchs auf Brauner auf Rappe
ohne Aufhellung Fuchs Brauner Rappe
Cream einfachN/Cr PalominoIsabell BuckskinErdfarben Smoky BlackLeuchtrappe
Cream doppeltCr/Cr CremelloWeißisabell Perlino Smoky Cream
Cream + PearlCr/prl Cream-Pearl auf Fuchs Cream-Pearl auf Braun Cream-Pearl auf Rapp
Pearl doppeltprl/prl Pearl auf Fuchs Pearl auf Braun Pearl auf Rapp
DunD RotfalbeFuchsfalbe Braunfalbe Mausfalbe
ChampagneCh Gold Champagne Amber Champagne Classic Champagne
SilverZ unsichtbarbleibt Fuchs Braunwindfarben Rappwindfarben

Deutsche Namen beschreiben das Aussehen, nicht die Genetik. „Falbe“ sagt man umgangssprachlich auch zum Buckskin, genetisch ist das aber Cream. „Rot-“ und „Braunschimmel“ bezeichnen sowohl Phasen des Ausschimmelns als auch Roans. Der Rechner sagt deshalb „Roan“.

Welche Farbe bekommt das Fohlen? Typische Verpaarungen

Ergebnisse des Rechners für typische Verpaarungen. Wo ein Genotyp steht, ist er per Gentest bekannt.
Stute × Hengst Fohlen
Fuchs × Fuchs 100,0 % Fuchs
Palomino × Palomino 50,0 % Palomino25,0 % Cremello25,0 % Fuchs
Cremello × Fuchs N/N (ohne Pearl) 100,0 % Palomino
Brauner E/e A/a × Brauner E/e A/a 56,3 % Brauner25,0 % Fuchs18,8 % Rappe
Schimmel G/g (geboren Fuchs) × Fuchs 50,0 % Schimmel50,0 % Fuchs
Fuchs O/n (Frame Overo) × Fuchs O/n (Frame Overo) 25,0 % Lethal WhiteO/O, nicht lebensfähig50,0 % Frame OveroO/n, LWO-Träger25,0 % Fuchs
Perlino E/E A/A × Rappe E/E 100,0 % Buckskin
Fuchs Roan Rn/n × Fuchs Roan Rn/n 75,0 % Fuchs Roan25,0 % Fuchs

Wie werden Schimmel und Falbe vererbt?

Schimmel (Grey) ist dominant: Ein Fohlen wird nur Schimmel, wenn mindestens ein Elternteil Schimmel ist. Ist ein Elternteil G/g und das andere kein Schimmel, werden 50 % der Fohlen Schimmel. Sind beide G/g, sind es 75 %, ist ein Elternteil G/G, sind es 100 %. Ohne Gentest rechnet der Rechner mit G/G zu einem Drittel und G/g zu zwei Dritteln: Schimmel × Fuchs ergibt dann 66,7 % Schimmel, mit einer Spannweite von 50 bis 100 %. Schimmelfohlen kommen farbig zur Welt, deshalb zeigt das Ergebnis zum Beispiel „Schimmel (geboren: Fuchs)“.

Auch der Falbfaktor (Dun) ist dominant. Er hellt das Fell auf und bringt Aalstrich und dunkle Abzeichen mit. Ein Falbe mit D/d gibt ihn an die Hälfte seiner Fohlen weiter: Braunfalbe D/d × Fuchs ergibt 50 % Falben. Welcher Falbe es wird, hängt von der Grundfarbe ab – Rotfalbe auf Fuchs, Braunfalbe auf Brauner, Mausfalbe auf Rappe. Ein Aalstrich allein beweist kein Dun.

Lethal White: Welche Verpaarung ist gefährlich?

Träger erkennst du nur per Gentest sicher. In einer Untersuchung von 945 Pferden aus Scheckenlinien waren über 94 % der Frame Overos Träger. Doch auch Pferde ohne erkennbares Muster tragen die Anlage, und Tobiano kann ein Frame-Muster überdecken. Lass vor Verpaarungen mit Frame Overo, Paint, Pinto, Quarter Horse, Miniature Horse oder Vollblut beide Eltern auf LWO testen. Bei „kein Frame-Muster, nicht getestet“ rechnet der Rechner mit n/n und warnt, sobald das andere Elternteil Träger ist.

§ 11b Abs. 1 Tierschutzgesetz verbietet unter anderem zu züchten, soweit züchterische Erkenntnisse erwarten lassen, dass bei den Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich sind und dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten. Ob LWO × LWO darunterfällt, ist nicht abschließend geklärt. Österreich und die Schweiz haben eigene Regeln. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Welche Farbgene hängen mit der Gesundheit zusammen?

Gesundheitsrelevante Farbgene (Information, keine Diagnose), nach Bellone 2010, Santschi 2001, Metallinos 1998, Voß 2020 und UC Davis VGL
Gen Zusammenhang
Frame O/O Lethal White (OLWS): Fohlen nicht lebensfähig
Grey (G) Melanome. Mit mehr Kopien schimmelt das Pferd schneller aus
Silver (Z) Augenveränderungen (MCOA)
Leopard LP/LP Nachtblindheit (CSNB), nicht berechnet
Splash White teils Taubheit, nicht berechnet
Roan Rn/Rn Islandpferde: kein Hinweis auf Letalität

Die Hinweise im Ergebnis sind keine Diagnose. Ob ein Pferd betroffen ist, klärt die Tierärztin oder der Tierarzt.

So wird das Ergebnis genauer

  • Trag Laborbefunde unter „Farbdetails und Gentests“ ein. „nCr“ entspricht N/Cr, „ee“ entspricht e/e. Dun-Befunde nd1 oder nd2 gelten als d, ein „ea“ als e und „At“ oder „A+“ als A. Dunkelbraun unterscheidet der Rechner nicht.
  • Die Geburtsfarbe eines Schimmels findest du auf Fohlenfotos oder im Fohlenschein bzw. Equidenpass, falls sie dort eingetragen ist. Hat der Schimmel ein Elternteil, das kein Schimmel ist, ist er G/g – trag das als Gentest ein.
  • Genauso: Hat ein Brauner oder Rappe ein Fuchs-Elternteil, ist er E/e. Hat ein Brauner ein Rappe-Elternteil oder ein Fuchs-Elternteil mit a/a, ist er A/a. Das setzt richtige Farbangaben und Abstammung voraus.

Steht die Verpaarung, planst du mit dem Rossekalender die nächste Rosse und mit dem Abfohltermin-Rechner den voraussichtlichen Geburtstermin. Was ein weiteres Pferd im Monat und Jahr kostet, überschlägst du mit dem Pferdekosten-Rechner.

Was der Rechner nicht abbildet

  • Sabino, Dominant White, Splash White und Tigerschecken (Leopard) berechnet er nicht, ebenso wenig seltene Aufhellungen wie Sunshine, Snowdrop oder Mushroom, Rabicano und Nuancen wie Sooty, Flaxen oder Dunkelbraun. Einen Aalstrich ohne Aufhellung sagt er nicht vorher.
  • Unterschiede zwischen Rassen bei der Häufigkeit einzelner Anlagen sind nicht berücksichtigt.
  • Extension, Tobiano und Roan liegen auf Chromosom 3 und werden gekoppelt vererbt. Die Werte für einzelne Merkmale stimmen trotzdem, Kombinationen nur, solange unbekannt ist, welche Anlagen gemeinsam weitergegeben werden. Bei Roan und Extension wurde an einem Belgier-Hengst mit 57 Fohlen eine Rekombinationsrate von 0,035 gemessen. Ein Brauner Roan, der E und Roan vom selben Elternteil geerbt hat, ergäbe mit einem Fuchs dann etwa 48,3 % Brauner Roan, 48,3 % Fuchs und je 1,8 % Brauner bzw. Fuchs Roan statt viermal 25 %.
  • Die Farbangabe ist fehleranfällig: Smoky Black wirkt wie ein Rappe, Cremello, Perlino und Cr/prl sind kaum zu unterscheiden, junge Schimmel sind noch farbig, und minimal gezeichnete Frame Overos fallen nicht auf.

Jedes Fohlen ist ein neuer Zufallswurf: Auch 75 % heißt nicht, dass es klappt. Für Zuchtentscheidungen brauchst du Gentests beider Eltern.

Häufige Fragen

Können zwei Füchse ein braunes oder schwarzes Fohlen bekommen?

Nein. Füchse sind e/e, und e/e × e/e ergibt immer e/e. Andere Farben gibt es nur, wenn ein Elternteil einen sichtbaren Faktor trägt, etwa Schimmel oder Cream. Unter den hier berechneten Farbgenen können beim Fuchs Agouti, Pearl und Silver unsichtbar sein. Agouti und Silver bleiben auch beim Fuchsfohlen unsichtbar, Pearl zeigt sich nur doppelt oder zusammen mit Cream. Unsichtbar sein können außerdem die Frame-Overo-Anlage (LWO) und nicht berechnete Weißgene, sie ergeben aber kein braunes oder schwarzes Fohlen. Kommt doch eines, stimmt meist eine Farbangabe oder die Abstammung nicht.

Welche Farbe bekommt das Fohlen bei Palomino × Palomino?

25 % Fuchs, 50 % Palomino und 25 % Cremello. Sicher Palomino-Fohlen gibt es mit Fuchs × Cremello – allerdings nur, wenn der Fuchs kein Pearl trägt. Ist er N/prl, werden 50 % der Fohlen Cream-Pearl.

Fuchs × Rappe: Welche Farbe bekommt das Fohlen?

Ohne Gentest rechnet der Rechner mit je einem Drittel Brauner, Fuchs und Rappe. Die Spannweite ist groß: Fuchs 0–50 %, Brauner und Rappe je 0–100 %. Ist der Rappe E/E, gibt es kein Fuchsfohlen. Ob Brauner oder Rappe entstehen, hängt vom unsichtbaren Agouti des Fuchses ab. Gentests auf Extension und Agouti machen das Ergebnis eindeutig.

Was ist Lethal White?

Verpaarst du zwei Träger der Frame-Overo-Anlage (LWO, O/n), sind 25 % der Fohlen O/O. Diese Fohlen sind (fast) ganz weiß und nicht lebensfähig. Träger erkennst du nur per Gentest sicher, denn nicht jeder Träger zeigt ein Frame-Muster.

Wird mein Fohlen ein Schimmel?

Nur wenn mindestens ein Elternteil Schimmel ist. Ist ein Elternteil G/g und das andere kein Schimmel, sind es 50 %. Sind beide G/g, sind es 75 %. Ist mindestens ein Elternteil G/G, wird jedes Fohlen ein Schimmel – es kommt aber farbig zur Welt und schimmelt erst mit den Jahren aus.

Was ist der Unterschied zwischen Falbe und Buckskin?

Beide sind gelblich mit schwarzen Points, also dunkler Mähne, Schweif und Beinen. Buckskin entsteht durch Cream, der Falbe durch Dun, das zusätzlich Aalstrich und Beinstreifen zeigt. Umgangssprachlich heißt auch ein Buckskin oft „Falbe“, genetisch ist das aber ein anderes Gen.

Ist doppeltes Roan tödlich?

Ältere Zuchtdaten von Belgiern deuteten das an. Zuchtdaten von Islandpferden sprechen dagegen: Aus Roan × Roan kamen 55 Roan- und 12 Nicht-Roan-Fohlen, deutlich mehr Roans als bei einer tödlichen doppelten Anlage zu erwarten wären. Auch bei anderen Rassen wurden homozygote Roans beschrieben. Der Rechner nimmt deshalb an, dass Rn/Rn lebensfähig ist.

Quellen

Fachlich geprüft am 29. Oktober 2026

  1. Coloration in Equine: Overview of Candidate Genes Associated with Coat Color Phenotypes – Liu X et al., Animals 14(12):1802, 2024 Belegt: Gene, Chromosomen und Wirkung von Extension, Agouti, Cream, Dun, Champagne, Silver und Grey; Grey und Melanom
  2. A candidate gene approach identifies variants in SLC45A2 that explain dilute phenotypes, pearl and sunshine, in compound heterozygote horses – Holl HM et al., Animal Genetics 50:271–274, 2019 Belegt: Pearl und Cream im selben Gen, Cream einfach und doppelt, Cr/prl wie Doppel-Cream, Sunshine
  3. Mutations in the agouti (ASIP), the extension (MC1R), and the brown (TYRP1) loci and their association to coat color phenotypes in horses – Rieder S et al., Mammalian Genome 12:450–455, 2001 Belegt: Agouti-Variante a als Ursache für Rappe
  4. A missense mutation in PMEL17 is associated with the Silver coat color in the horse – Brunberg E et al., BMC Genetics 7:46, 2006 Belegt: Silver dominant, wirkt auf schwarzes Pigment, Fuchsstute mit Silver-Nachkommen
  5. Regulatory mutations in TBX3 disrupt asymmetric hair pigmentation that underlies Dun camouflage color in horses – Imsland F et al., Nature Genetics 48:152–158, 2016 Belegt: Dun mit Aufhellung und Primitivabzeichen, Nicht-Dun-Allele nd1 und nd2
  6. A chromosome inversion near the KIT gene and the Tobiano spotting pattern in horses – Brooks SA et al., Cytogenetic and Genome Research 119:225–230, 2007 Belegt: Tobiano dominant, Inversion auf Chromosom 3 nahe KIT
  7. Coat Color Roan Shows Association with KIT Variants and No Evidence of Lethality in Icelandic Horses – Voß K et al., Genes 11(6):680, 2020 Belegt: Roan dominant, Roan × Roan bei Islandpferden 55 : 12, homozygote Roans, Kopplung von Extension, Tobiano und Roan auf Chromosom 3
  8. Direct evidence for linkage of roan and extension loci in Belgian horses – Sponenberg DP et al., Journal of Heredity 75:413–414, 1984 Belegt: Kopplung von Roan und Extension, Rekombinationsrate 0,035 (ein Hengst, 57 Fohlen)
  9. Incidence of the endothelin receptor B mutation that causes lethal white foal syndrome in white-patterned horses – Santschi EM et al., American Journal of Veterinary Research 62:97–103, 2001 Belegt: LWO-Trägeranteile je Scheckungsmuster, OLWS-Fohlen sind O/O, sicher nur per DNA-Test
  10. A missense mutation in the endothelin-B receptor gene is associated with Lethal White Foal Syndrome – Metallinos DL et al., Mammalian Genome 9:426–431, 1998 Belegt: Verlauf von OLWS, Frame Overos heterozygot, Träger ohne Muster, Tobiano überdeckt Frame, betroffene Rassen
  11. Lethal white syndrome – Wikipedia (englisch) Belegt: 25 % OLWS bei Träger × Träger (Sekundärquelle)
  12. Pleiotropic effects of pigmentation genes in horses – Bellone RR, Animal Genetics 41 Suppl 2:100–110, 2010 Belegt: Farbgene und Gesundheit – Lethal White, Taubheit, Nachtblindheit, MCOA, Melanom
  13. Dr. Bellone and Horse (Forschungsseite) – UC Davis Veterinary Genetics Laboratory Belegt: Leopard LP/LP und angeborene Nachtblindheit (CSNB)
  14. Genetik der Pferdefarben – Wikipedia-Autoren, Spiegel bei bionity.com Nur für deutsche Farbnamen (Isabell, Erdfarben, Leuchtrappe, Windfarben, Dauerschimmel). Die dortige Aussage zu Rn/Rn ist veraltet.
  15. § 11b Tierschutzgesetz – Verbot von Qualzüchtung – Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de Belegt: Wortlaut des Qualzuchtverbots

Die Ergebnisse sind Richtwerte zur Orientierung. Sie ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch Tierärztin, Tierarzt oder andere Fachleute. Bei Krankheitsanzeichen wende dich bitte direkt an deine Tierarztpraxis.